Unterseebootsbegleitschiff
und Flottentender
"S A A R"

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Stapellauf/Bauwerft: 5.4. 1934, Germania-Werft, Kiel Gewicht voll ausgerüstet: 2983 ts Antrieb: Dieselmotor, Höchstgeschwindigkeit: 18,3 kn |
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Indiensthaltung und Kommandanten
1. Okt. 1934 bis Kriegsende:
KL/KK Wiegner 10.34 bis 9.36
KK v. Schönermark 9.36 bis 6.37
(Hier als Kommandant an Bord)

KL/KK Bartsch (Ernst) 6.37 bis 4.44
(Hier noch als IO an Bord)

KL Reinke (Erich) 4.44 bis 5.45
SAAR war der erste U-Boot-Tender der Kriegsmarine. Kiellegung fand am 19.9. 1933 statt.
Stapellauf erfolgte am 5.4.1934. Die Probefahrten waren am 26.11. 1934 beendet,
nachdem das Schiff am 1.10.1934 in Dienst gestellt wurde.

Der Kommandant mit seinen Port.Uffz.
folgende Fotos zeigen die Mannschaft beim Ausmarsch:


Nach Navigationsbelehrungsfahrten sowie Verwendung als Zielschiff trat
sie den Dienst mit dem eigentlichen Verwendungszweck als U-Bootbegleitschiff
bei der U-Flottille WEDDIGEN 1935 an.

U 19 kehrt vom Spanien-Einsatz zurück

U 14 Kehrt vom Spanien-Einsatz zurück
U-Flottille "Weddigen" im Heimathafen (Teile davon)


Flottillen-Chef Kpt.z.See Loyke an Bord Saar
Die Flottille unternahm einen Auslandsbesuch, verbunden mit Probefahrten,
- nach Finnland. Die folgenden Fotos stammen von diesem Besuch:

Passieren der Levensauer Hochbrücke, damals noch "Kaiser-Wilhelm-Kanal"

Begegnung mit Herman Göring, der auf seiner Yacht "Carin II"
unterwegs ist.
Zwei sehr seltene Fotos! © Klaus Lorenzen

Durchschleusen in der Holtenauer Schleuse
Im Hafen von Helsinki

Anlegemanöver in Helsingfors (Helsinki)

Die Finnen wollen mehr Musik hören

Der Oberbefehlshaber der finn. Marine geht von Bord
Im Rahmen des Besuchs in Helsinki kam es zu einer
Kranzniederlegung am Gefallenendenkmal

Gefallenendenkmal in Helsinki

Bei der Kranzniederlegung: Eine Abordnung der Flottille

Rückkehr von der Kranzniederlegung

Rückkehr nach Deutschland bei Windstärke 8-10
Ab dem 6.101937 gehörte sie der U-Flottille SALTZWEDEL (2.U-Flottille) an,
bei der sie bis zum Juli 1940 Dienst tat.
Anschließend war das Schiff bis kurz vor Kriegsende bei der 21., 25., 27. und 26. U-Flottille als Beischiff im Einsatz. Zum Kriegsende wurde es als Wohnschiff der F.d.U.Ost tätig.
"Saar" war eines der wenigen Schiffe, die einer Versenkung/Zerstörung entging und wurde nach dem Krieg 1947 an die Amerikaner übergeben. Die wiederum übergaben das Schiff an die Franzosen im Oktober 1947 als Reparationsleistung. Bis zum 15.12.1970 war die Saar im franz. Mittelmeergeschwader tätig, bevor es abgewrackt wurde.


