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| Länge: 119m, Breite: 11m, Tiefgang: 3,5m. Die Maschine leistete 70 000 PS und verlieh dem Zerstörer eine Geschwindigkeit von 36 Seemeilen pro Stunde. Besatzung: 290 Mann. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Bei den Deutschen Werken in Kiel wurde am 7. Jan. 1935 der Kiel gestreckt. |
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Ständige Ausbildung und Übung erhöht die Kampfbereitschaft
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| Danach Auslandsreise zusammen mit Seestreitkräften, u.a. Panzerschiff "Graf Spee" | |
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Gibraltar
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Cadiz
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Die spanische "Canareas"
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Begegnung mit der "Cap Arcona"
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| Am 17. Juni 1939 wurde der Zerstörer auf der Wilhelmshavener Reede durch den Flottenbegleiter F 7 gerammt, wobei schwere Schäden am Heckspiegel entstanden! | |
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| "Richard Beitzen" war mit mit anderen Zerstörern der Flotille an den berüchtigten Minenunternehmungen vor der englischen Küste im Dezember 1939 und Januar - Februar 1940 dabei, wobei vor der Nase der britischen Flotte wichtige Zufahrten zu englischen Häfen vermint wurden, ohne daß die Engländer dies bemerkten. Beim Vorstoß der Z-Flotille am 22./23. Febr. 1940 in der Nordsee, wobei die Zerstörer "Leberecht Maass" und "Max Schultz" durch die deutsche Luftwaffe irrtümlich versenkt wurden, war "Richard Beitzen" ebenfalls dabei und konnte nur wenige Überlebende retten. An den Norwegen-Unternehmungen nahm der Zerstörer zunächst nicht teil. Er verblieb zur Sicherung in der Deutschen Bucht und übernahm den Schutz der zurückkehrenden Seestreitkräfte. Nach der Versenkung der deutschen "Narvik-Zerstörer" wurde die Flotille neu gegliedert. "Richard Beitzen" kam zur 5. Z-Flotille und nahm teil an Minenunternehmen. Nach erneuter Überholung bei den Deutschen Werken in Kiel lief das Schiff im Herbst 1940 nach Westen. |
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| Der Zersörer "Richard Beitzen" traf am 22. Oktober 1940 in Brest ein. Von dort und von Rotterdam aus unternahm das Schiff mit u.a. Zerstörer "Karl Galster" und T-Booten Minenunternehmen im Ärmelkanal und vor der englischen Küste vor. Am 1.2.1941 war der Zerstörer Begleitschiff des Schweren Kreuzer "ADMIRAL HIPPER" bei dessen Auslaufen aus Brest zur zweiten Atlantikunternehmung. Auch bei der Rückkehr der HIPPER nach Brest übernahm das Schiff Begleitschutz. Danach ging es wieder zur Maschinenüberholung nach Kiel. Es folgten ab 1.7.1941 Einsätze in Nordnorwegen, im Eismeer und sogar im Weißen Meer. Nach taktischen Verbandsübungen in der Ostsee, verlegte das Schiff zusammen mit der "TIRPITZ" im Januar 1942 - "Operation Polarnacht" - nach Norwegen, kehrte aber schon am 20.1. 1942 nach Kiel zurück. Weiterhin nennenswert ist der berühmte KANALDURCHBRUCH zusammen mit den Schlachtschiffen "SCHARNHORST" und "GNEISENAU", sowie Schwerer Kreuzer "PRINZ EUGEN" und anderen Einheiten 11.-13. Febr. 1942, wobei "Richard Beitzen" sich an den Abwehrkämpfen gegen britische Zerstörer beteiligt. Kurz danach wieder Beteiligung an der Unternehmung "Sportpalast" (Überführung der "PRINZ EUGEN" nach Norwegen.) Nach Instandsetzungsarbeiten bei der DESCHIMAG in Bremen, wo die Turbinen erneuert wurden, fuhr "Richard Beitzen" Sicherung bei der Verlegung des Schweren Kreuzers "LÜTZOW" nach Norwegen und führte dort in den kommenden Monaten diverse Kleinunternehmungen, wie z.B. Verminungen,durch. Mit "ADMIRAL HIPPER", dem Kreuzer "KÖLN" und den Zerstörern "Z 29" und "Z 30" trat "Richard BEITZEN" am 24.Jan. 1943 vom Altafjord den Marsch nach Deutschland an. Im April/ Mai 1943 geleitete sie den Kreuzer "NÜRNBERG" von Norwegen nach Kiel. Von dort ging es nach Swinemünde zu einer mehrmonatigen Werftliegezeit. Im Oktober 1943 war "RICHARD BEITZEN" wieder einsatzbereit und lief nach Norwegen aus. Dort lief sie am 27.10.43 im Karmsund auf ein Unterwasserriff. Erst einige Tage später kam sie frei. In Bergen wurde sie notdürftig repariert, um dann nach Stettin und Gotenhafen zur endgültigen Reparatur zu laufen. Dort erhielt sie gleichzeitig einen neuen Sichelbug. Hiernach folgten Einsätze im Skagerak und weiterhin um Norwegen, wo sie am 5.11.44 beim Einlaufen in den Hafen von Horten Grundberührung hatte, so daß sie eine Werft in Oslo anlaufen mußte. Nach der Reparatur wurden noch diverse Geleitzüge gefahren bis sie am 24.4.1945 durch einen Bombennahtreffer stark beschädigt wurde und wieder nach Oslo einlief zur Reparatur. Dort lag sie, als am 9.5.1945 die Kapitulation in Kraft trat. Die Besatzung kam in ein Kriegsgefangenenlager und das Schiff wurde nach England überführt und provisorisch repariert. So lag sie bis 1947 und wurde dann abgewrackt, weil sich eine Reparatur nicht lohnte. |

© Klaus Lorenzen, Flensburg
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